So erstellen Sie ein rechtssicheres Anmeldeformular für Newsletter (inklusive 6 Tipps für mehr Anmeldungen)

Das gehört in das Anmeldeformular für Ihren Newsletter, DSGVO und Tipps

Es klingt im Newsletter-Program so einfach: Alle Kontakte importieren
Sie greifen also zu den in Ihrer Kundendatei hinterlegten E-Mail-Adressen und … STOP!

Um mit E-Mail-Marketing zu starten, benötigen Sie die Einwilligung der Empfänger, um sie anzuschreiben. Erstellen Sie eine Anmeldemöglichkeit, indem Sie auf Ihrer Homepage auf Ihren Newsletter hinweisen.

Das funktioniert am einfachsten über ein Anmeldeformular, das bereits mit Ihrem E-Mail-Marketing-Programm verknüpft ist. Ihr Anbieter bieten Ihnen hierzu bereits Vorlagen an. 

Bei der Anmeldung über Ihre Homepage ist das sogenannte Double-OptIn-Verfahren erforderlich. Frei übersetzt bedeutet dies, dass der Empfänger sich doppelt dafür entscheidet, Ihre E-Mails zu erhalten. 

Übersicht

Double OptIn Verfahren: So erstellen Sie eine rechtssichere Anmeldung

Um die Vorgaben der DSGVO umzusetzen, sind folgende Schritte erforderlich:

[ 1 ] Der Homepagebesucher füllt das Anmeldeformular aus und verschickt diese per Klick auf den Bestätigungsbutton.
Pflichtangabe ist dabei die E-Mail-Adresse und das „Häkchen-setzen“ bei der Datenschutzvereinbarung

[ 2 ] Die Daten aus dem Formular werden an die Empfängerliste Ihres E-Mailing-System übermittelt. Umgehend wird eine automatisierte Anmeldebestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse verschickt.

[ 3 ] Der Empfänger öffnet die Anmelde-Nachricht in seinem E-Mail-Postfach. Er  bestätigt durch Klick auf den Link/Button in der E-Mail, dass er Ihren Newsletter erhalten möchte.

[ 4 ] Die zweite Bestätigung des Empfängers wird an das E-Mailing-System übermittelt und dessen Adresse damit für den Versand freigegeben.

Achten Sie darauf, während des Anmeldeprozesses keine werblichen Informationen weiterzugeben. So sind beispielsweise Angebotstexte in der Anmeldebestätigung nicht erlaubt.  

Double OptIn bei Anmeldungen für Newsletter, den Ablauf Schritt für Schritt erklärt

Beispiel für ein Anmeldeformular

Bei diesem Formular ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse verpflichtend. Dies wird durch ein Sternchen gekennzeichnet.

Zudem werden noch Vorname und Nachname abgefragt – direkt mit dem Hinweis, dass die Angaben optional sind.
Angeklickt werden muss noch, dass die Datenschutzbestimmungen akzeptiert werden. Geschieht dies nicht, erhält der Nutzer beim Klick auf „Bestätigen“ einen Hinweis.

Wenn Sie für Ihren Newsletter Personalisierungen einsetzen möchten, können Sie auch weitere Informationen abfragen. So können Sie erfahren, für welche Themen sich Ihre Abonnenten Interessieren und Ihre Newsletter-Inhalte daran ausrichten.
Lesen Sie in dieser kurzen Anleitung, wie Sie eine persönliche Anrede erstellen.

Übrigens: Das hier gezeigte Formular ist funktionsfähig. Nutzen Sie doch gerne die Gelegenheit und melden Sie sich direkt für meinen Newsletter an. 😉

 

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Erfolgreich erste Newsletter-Leser gewinnen. 3 Tipps für Anfänger

Schreiben Sie keine unbestätigten E-Mail-Adressen aus Ihrer Liste an. Unbestätigt bleibt eine Adresse, wenn der Empfänger die Anmeldebestätigung nicht öffnet, weil sie beispielsweise im Spamordner gelandet ist.

Berücksichtigen Sie folgende Tipps, damit sich viele Interessierte in Ihr Anmeldeformular eintragen und langfristig Empfänger werden.

 

1. Formulieren Sie eine aussagekräftige Überschrift für Ihr Formular

Machen Sie deutlich, was den Empfänger erwartet. 
Statt “Newsletteranmeldung” empfehle ich eine genauere Umschreibung. Welche Inhalte erhalten die Empfänger? Wie oft versenden Sie E-Mails?
Beispiel: Monatlicher Newsletter von deinem Wollgeschäft Sockenliebe mit Stricktipps und Infos zu unseren Neuheiten

 

2. Geben Sie im Formular nur notwendigen Angaben als verpflichtend an

Idealerweise sind nur E-Mail-Adresse und Bestätigung der Datenschutzerklärung verpflichtend. Bleiben Sie zurückhaltend bei der Abfrage weiterer Angaben.
Für den Anfang eignen sich hier die Abfrage von Anrede, Vorname und ggf. Nachname. Dass Sie Ihre Empfänger namentlich anreden möchten, ist leicht nachvollziehbar.

 

3. Erklären Sie den weiteren Vorgang

Sofern technisch umsetzbar, sollte der Nutzer nach Absenden der Daten auf eine Bestätigungsseite weitergeleitet werden. Auf dieser Seite sollten Sie möglichst wenig Text und keine ablenkenden Elemente unterbringen.

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3 Tipps für Fortgeschrittene

1. Schaffen Sie Anreize, um sich JETZT anzumelden

Erstellen Sie ein kostenloses Angebot, dass der Empfänger nach Anmeldung zum Newsletter erhält – ein sogenanntes Freebie. Dieses Angebot sollte Ihre Marketingstrategie unterstützen.

Gerne bereitgestellte Freebies sind:

  • Download-Produkt wie Schnittmuster, Checkliste …
  • E-Mail-Serie zum interessanten Thema 
  • Gutschein: versandkostenfreie Lieferung, 5 € Preisnachlass 

In diesem Blogartikel stelle ich Ihnen vor, welche Eigenschaften ein erfolgreiches Freebie hat.

 

2. Fragen Sie keine persönlichen Daten ab

Auch wenn Sie planen, eine exklusives Angebot zum Geburtstag zu verschicken, sollten Sie das Geburtsdatum nicht bereits ins Anmeldeformular setzen.
Ein guter Zeitpunkt wäre hier nach der Willkommens-Nachricht, nach dem ersten Einkauf oder zu einem anderem Zeitpunkt, ab dem ein Vertrauensverhältnis besteht.

 

3. Erfassen Sie Informationen, um zielgerichteter anzusprechen

Richten Sie Anmeldeformulare auf verschiedenen Seiten Ihrer Homepage ein. So können Sie die eintreffenden Anmeldungen in verschiedenen Listen sammeln oder nach Segmenten sortieren / mit Tags versehen (je nach technischen Voraussetzungen des E-Mailing-System).
Beispiel: Anmeldung auf Webseite zu Thema A (E-Bikes) führt zu anderen Nachrichten als Anmeldungen auf Webseite zu Thema B (Mountain Bikes).

Sofern Ihnen die Informationen vorliegen, können Sie für angemeldeten Leser im E-Mailing-System  Informationen zum Kundenstatus anlegen. Wenn Sie hier frühzeitig beginnen, können Sie künftig den Inhalt der Nachrichten rnach der Art der Kundenbeziehung  ausrichten.
Beispiel: Vermerken Sie, wer bereits Abonnent, Kursteilnehmer, Webshop-Kunde … ist. So können Sie Abonnenten keine weitere Abowerbung zuschicken oder Kursteilnehmer zu Folgekursen einladen.

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