1 Jahr selbstständig – Mein Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021: Ein Jahr selbstständig. Mit Ausblick auf 2022

Noch vor einem halben Jahr ging mir alles viel zu langsam.
Das erste Mal ein Sommerloch zu erleben, ist nicht einfach und weckt Zweifel.
Hauptberuflich selbstständig zu sein, war nicht mehr aufregend und neu. 

Erst bei der Recherche für diesen Jahresrückblick ist mir bewusst geworden:
Im 1. Halbjahr habe ich die Grundlagen für meine Selbstständigkeit gelegt, von denen ich im 2. Halbjahr profitiert habe.

Denn das Jahr 2021 ist für mich aufregend und neu. Ich bin froh, die Grundlagen erledigt zu haben, denn jetzt kann ich wachsen, sichtbar werden und mich weiterentwickeln.

Erstes Resumee nach 6 Monaten Selbstständigkeit, LinkedIn Beitrag
Die ersten 6 Monate im Abenteuer “Selbstständigkeit” sind geschafft | Beitrag auf Linkedin von Anfang Juli

Übersicht

Hauptberuflich selbstständig. Und jetzt?

Dass sich mein Leben 2021 ändern würde, war von Anfang an klar:
Seit dem 1. Januar bin ich hauptberuflich selbstständig. Ich bin dankbar, dass es kein “Start bei Null” war. Ich kann mit ersten Aufträgen und einer bestehenden Website loslegen.

Trotz aller Vorbereitung kommen mit meinen ersten Kundinnen für das Newsletter Starterpaket auch die ersten Herausforderungen: Wie funktioniert das Reverse Charge Verfahren? Was muss ich bei einer Rechnung in die Schweiz beachten?

Inzwischen ist eine Rechnung ins Ausland oder die Umsatzsteuer-Voranmeldung mit wenigen Klicks erledigt. Lexoffice sei Dank!
Und ich freue mich, Selbstständige aus unterschiedlichen Bereichen auf dem Weg zum ersten Newsletter zu unterstützen.

Von Null auf 100 mit meinem Newsletter

Am 11. Februar habe ich meinen ersten eigenen Newsletter gesendet.
Ich habe mich an die Empfehlung gehalten, die ich meinen Kunden gebe:
Losschreiben, sobald die ersten Newsletter-Anmeldungen vorliegen.
Niemand erfährt, an wie viele Personen eine E-Mail verschickt wird. Unsere Leser wollen von uns hören.

Im Laufe des Jahres habe ich 28 Newsletter verschickt. Über 100 Personen sind inzwischen auf meiner Liste. Die ersten haben sich wieder abgemeldet oder sind von mir wegen Inaktivität entfernt worden (sogenannte Listenhygiene).

Alle 14 Tage einen Newsletter zu versenden ist eine Versandfrequenz, die für mich gut funktioniert und die ich weiterempfehle.
Wenn es zwischenzeitlich mehr zu erzählen gibt, versende ich eine zusätzliche E-Mail (um beispielsweise das Online-Business Freebie-Bundle vorzustellen).
Und ich gestehe: Zweimal habe ich mich vertan und in meinem Eifer eine Woche zu früh verschickt.

Lass uns darüber reden – Meine Mastermind-Gruppe

Nach zwei erfolglosen Versuchen habe ich meine Mastermind-Gruppe gefunden.
Im Juni habe ich die Texterinnen Nina Hagen und Ilka Bröskamp kennengelernt.

Ob Kundenakquise, Website oder Preisgestaltung: Uns beschäftigen ähnliche Herausforderungen und wir können unsere Erfahrungen miteinander teilen. Oft hilft es bereits, eine Idee auszusprechen.

Zu unseren Mastermind-Gesprächen treffen wir uns zweimal im Monat.
Zwischendurch schreiben wir uns, um Fragen zu stellen, von Erfolgen zu berichten oder uns zum Coworking zu verabreden.

Ich bin sehr dankbar, Nina und Ilka gefunden zu haben und freue mich darauf, gemeinsam unsere Ziele zu erreichen.

Ich werde endlich online gefunden

Google wird mein Freund

Ich kann es nicht an einem Tag festmachen. Aber seit August werden meine Blogartikel regelmäßig über die Google-Suche gefunden und aufgerufen.

Zwei bis 20 Personen, die jeden Tag über Google auf meine Website finden: das bedeutet für mich ein Stück Unabhängigkeit.
Ich bin nicht mehr darauf angewiesen, meine Inhalte über Facebook oder LinkedIn zu teilen.
Meine Blogartikel werden “einfach so” gefunden und helfen bei Newsletter-Problemen.

Ich beschäftige mich inzwischen gerne mit Suchmaschinenoptimierung.
SEO bedeutet für mich nicht, dass ich für Google schreibe. Ich schreibe weiterhin für alle, denen meine Blogartikel weiterhelfen. Aber mit etwas Recherche zu oft verwendeten Suchbegriffen mache ich es Interessenten leichter, meine Beiträge zu finden.

Du willst dich auch mit SEO beschäftigen? Dann empfehle ich dir, bei den Expertinnen Jane von Klee und Anna Lange vorbeizuschauen.

Blogartikel werden über Google gefunden, Auswertung mit Google Search Console,
Ein Blick in Google Search Console bestätigt mir: Meine Blogartikel werden gefunden.

Pinterest und ich – es ist kompliziert

Weniger Erfolg habe ich mit Pinterest.
Obwohl ich jeden Tag neu erstellte Pins veröffentliche, bleiben Reichweite und Website-Besucher aus.
Schweren Herzens reduziere ich jetzt meine Aktivitäten und werde nur noch einen neuen Pin pro Tag erstellen.

Im Frühjahr habe ich noch darüber geschrieben, warum ich die Kombination von Pinterest und E-Mail-Marketing liebe
Aber während ich bei anderen Accounts die Erfolge sehe, ist das Thema Newsletter-Marketing auf Pinterest wenig nachgefragt.

Die visuelle Suchmaschine hat sich in diesem Jahr stark verändert und setzt jetzt verstärkt auf Video-Inhalte.
Ich kann diese Entwicklung nachvollziehen, möchte mein Marketing aber nicht in diese Richtung lenken. Zeitaufwand und Ergebnis passen bei mir leider nicht.

Gemeinsam am Newsletter arbeiten – Mein Coworking-Angebot

“Und wenn keiner kommt?” war meine Sorge, als ich im September zum ersten Mal zum Coworking eingeladen habe.

Die Idee, kostenlose Newsletter Coworking-Termine anzubieten, ist im Sommer entstanden.
Ich wollte eine Gelegenheit anbieten, um regelmäßig am Newsletter zu arbeiten und mich als Ansprechpartnerin an der Seite zu haben.

Beim virtuellen Coworking treffen wir uns in einem Videokonferenz-Raum, um zwei Stunden an unserem E-Mail-Marketing zu arbeiten.
Jede Teilnehmerin arbeitet an ihren festgelegten Aufgaben. Zwischendurch machen wir gemeinsam Pause und tauschen uns aus.
Und bei Problemen helfe ich kurzfristig weiter, damit kein Technikfrust entsteht.

Übrigens war ich tatsächlich einmal alleine im Coworking. Ich habe an meinen geplanten Aufgaben gearbeitet. Mehr ist nicht passiert.

Du möchtest bei unserem nächsten Termin dabei sein?
Melde dich an, um weitere Infos und die Einladung zum Konferenzraum zu erhalten.

Ich traue mich vor die Kamera

Bis September dachte ich: Videos veröffentlichen oder Webinare anbieten? Das ist nichts für mich.

Aber nach einem motivierenden Gespräch mit Linda Kunze von media & you war ich gerne bereit, ein Bonus-Modul für ihren Pinterest Starter Kurs zu erstellen.
Im September stand ich zum ersten Mal vor der Kamera (meines Laptops), um das Training So baust du dir mit Pinterest deine E-Mail-Liste auf aufzuzeichnen.
Im Bonus-Modul lernen die Kursteilnehmer, wie sie die Pinterest-Nutzer dazu bringen, sich für den Newsletter anzumelden.

Für mich fühlen sich die Videos noch ungeschliffen an. Aber ich möchte mich weiterentwickeln und mich mit dem Medium anzufreunden.

Eine zweite Chance gab es bereits im November:
Für das Online-Business Freebie-Bundle von Yuliya Meier habe einen Mini-Kurs beigesteuert.
“So machst du den Newsletter auf deiner Website sichtbar” ist nur im Rahmen des Freebie-Bundles verfügbar.

Der Blog wächst und die Kategorie “Persönliches” zieht ein

Mindestens ein Blogartikel pro Monat wollte ich veröffentlichen. Dieser Rückblick ist der 22. Artikel für dieses Jahr und damit gilt: Ziel erreicht.
Selbst in arbeitsintensiven Phasen wie Oktober ist zumindest ein Artikel: Themenlisten erstellen online gegangen.

Auch wenn mir Blogartikel nicht so schnell von der Hand gehen wie Newsletter:
Ich habe eine Routine gefunden. Ich finde meine Schreibstimme. Ich fokussiere mich auf die Themen, die mich voranbringen und mir leicht fallen.


Endlich habe ich einen Mittelweg gefunden, mehr von mir zu berichten. Mein Privatleben bleibt privat, aber ich gebe Einblicke in meine Selbstständigkeit.
Ich ergänze die Blogkategorie “Persönliches” und veröffentliche dort unter anderem die (nicht sehr lustigen) Fun Facts über mich.

Meine Lieblings-Blogartikel aus diesem Jahr

Freebie automatisiert versenden in 3 Schritten, mit Tutorial für Sendinblue

Für diese Anleitung habe ich tolle Rückmeldungen erhalten und sogar zwei Kunden gewonnen.
Darin erkläre ich Schritt für Schritt, wie du den automatisierten Versand für dein Freebie einrichtest.

Ich freue mich sehr, dass durch meine Erklärung einige den Mut gefunden haben, ein eigenes Freebie anzubieten.

Blogartikel lesen

Erstellen Sie eine Danke-Seite für Newsletter oder Onlineshop, Tipps für die Landingpage

Meine Tipps für alle, die bereits erfolgreich mit ihrem Newsletter gestartet sind:
Erstellt eine individuelle Danke-Seite, statt die Standard-Nachricht deines Newsletter-Programms zu verwenden.

Nutze die Aufmerksamkeit deiner neuen Leser, um deine Angebote vorzustellen oder sie näher kennenzulernen.

Blogartikel lesen

Diese Programme nutze und empfehle ich für den Einstieg ins Onlinemarketing

Ich bin immer neugierig, neue Programme und Onlineprodukte kennenzulernen und liebe es, die Empfehlungen von anderen zu lesen.

Im Blogartikel stelle ich anfängerfreundliche Programme vor und teile mein Fazit nach einem Jahr in Nutzung.

Blogartikel lesen

Das ist sonst noch geschehen

  • Seltener als erhofft konnte ich Zeit mit meiner Familie in Hessen verbringen.
    Den Laptop einpacken und Familienbesuch und Arbeit miteinander verbinden? Das war auch im 2. Corona-Jahr nur selten möglich.
    Ich hoffe darauf, im nächsten Jahr mehr Zeit mit Eltern, Geschwistern, Nichten und Neffen verbringen zu können.
  • Im April habe ich mein bisheriges Freebie zum Thema Vorlagen für Header offline genommen.
    Ich vermute, der Nutzen war nicht auf den ersten Blick verständlich.
    Stattdessen biete ich jetzt eine Checkliste für den Newsletter-Versand an.
    Das alte Freebie ist jetzt ein Blogartikel und die Header-Vorlagen sind weiterhin erhältlich.
  • Ich habe damit begonnen, positive und negative Erfahrungen und Erkenntnisse der Woche schriftlich festzuhalten.
    Ich stelle immer fest: auch wenn vermeintlich “nichts” war, findet doch eine Entwicklung statt.
  • Ende Juni hatte ich ein sehr sympathisches Telefonat mit einer rapidmail-Mitarbeiterin. Der Newsletter-Anbieter aus Freiburg hat ein Service Partner Programm erstellt. 
    Ich bin von Anfang an dabei, konnte meine Wünsche einbringen und freue mich, künftig mehr rapidmail-Nutzer zu unterstützen.
Interview für den rapidmail Blog: Meine Experten-Tipps für Newsletter-Marketing

Ein weiteres Highlight war ein Experten-Interview, dass ich für den rapidmail Blog geben durfte.

Interview lesen

Ausblick: Das wartet 2022 auf mich

  • Gerne per du. Ich werde bei der Ansprache vom “Sie” zum “du” wechseln und den Fokus deutlicher auf Newsletter-Marketing setzen.
    Nach und nach werde ich also Website, Newsletter, Freebies und mehr anpassen.
  • Lust auf ein Quiz? Mein neues Plugin Smart Quiz Builder wird intensiver getestet. Wie gut funktioniert ein Quiz als Alternative zum Freebie? Werden neue Newsletter-Leser an einer Umfrage teilnehmen?
  • Wie kann ich dich voranbringen? Ich möchte ein Angebot entwickeln, mit dem ich meine Kunden nach Einrichten ihres Newsletter-Programms weiter unterstützen kann.
  • Investieren in den Aufbau der E-Mail-Liste. Ich werde Google Ads und Facebook Ads testen, um neue Website-Besucher und Newsletter-Leser zu gewinnen.
    Statt weiterhin viel Zeit in Pinterest zu stecken, werde ich in Onlineanzeigen investieren.

Hallo, ich bin Irene Theiß und unterstütze dich dabei, deine Kunden zu erreichen, ohne auf die sozialen Netzwerke angewiesen zu sein.
Ich leiste technische Starthilfe für dein Onlinemarketing, damit du entspannt mit deinem Newsletter startest und deine E-Mail-Strategie ausbaust.

5 Kommentare zu „1 Jahr selbstständig – Mein Jahresrückblick 2021“

  1. Hallo Irena,

    wir sind ja beide beim Freebie Bundle dabei 🙂 tatsächlich einige Gemeinsamkeiten.

    Ich versuche tatsächlich meinen organischen Traffic mit Pinterest nächstes Jahr eine Change zugeben.

    Bevor ich mich auch an Facebook Ads wage. Mal sehen, wo die Reise in 2022 hingeht.
    Ich wünsche dir für 2022, dass alle deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen 💚

    1. Liebe Daniela, ich freue mich auf die Kooperation beim Freebie-Bundle.
      Ich wünsche dir viel Erfolg mit Pinterest (und die notwendige Geduld für die ersten Wochen). Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Thema LinkedIn dort gut ankommen wird.

    1. Lieber Thomas, danke für das Kompliment und die guten Wünsche.
      Für mich war das Schreiben dieses Rückblicks eine sehr hilfreiche Erfahrung, um zu erkennen, was ich alles bewegt habe.
      Wie heißt es so schön: Wir überschätzen, was wir kurzfristig erreichen können. Und wir unterschätzen, was wir langfristig erreichen können.

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