Mich als Newsletter-Expertin zeigen – Mein Jahresrückblick 2022

Mein Jahresrückblick 2022: Mich als Newsletter-Expertin zeigen

“Bei mir passiert nicht viel,” habe ich lange gedacht.
Aber dieser Jahresrückblick 2022 zeigt mir (und vielleicht auch dir), dass man nicht laut sein muss, um gesehen zu werden.

Auch wenn Erfolge nicht sofort sichtbar sind, erkenne ich (auch mit Blick auf das nächste Jahr):
Ich bin froh, drangeblieben zu sein und mir Unterstützung geholt zu haben.

Ich bin 2022 selbstbewusster als Newsletter-Expertin aufgetreten.
Ich bin für meine Mutausbrüche belohnt worden und meine leisen Marketingstrategien bringen langfristige Erfolge.

Übersicht

Mut sammeln – warum ich Austausch brauche

Nachdem ich mich 2020 entschieden hatte, mich selbstständig zu machen, habe ich mehrfach gehört: “So mutig wäre ich nicht.”

Aber für mich waren die herausforderndsten Schritte nicht, meinen Job zu kündigen oder die ersten Aufträge zu übernehmen.
Mich in diesem Jahr als Newsletter-Expertin vorzustellen und sichtbar zu werden, ist für mich viel herausfordernder.

Zum Glück habe ich mir ein sicheres Netz der Unterstützung aufgebaut.
Es ist so viel leichter, mutig zu sein, wenn mir Vertraute zusichern: “Ich verstehe deine Unsicherheit. Aber du kannst das.”

  • Seit Frühjahr 2021 tausche ich mich in einer privaten Mastermind-Gruppe mit Nina Hagen und Ilka Bröskamp aus. 2022 ist Julia Heinrichsdottir dazu gestoßen.
    Es ist so befreiend, mit ihnen über Probleme und Ängste zu sprechen. Und uns gemeinsam über Erfolge zu freuen.
  • Seit Mai bin ich Mitglied im Positionierungs-Weiterdenker-Club von Dagmar Recklies.
    Hier habe ich meine Workshop-Ideen vorgestellt, Feedback von Dagmar erhalten und von den Erfahrungen der anderen gelernt.
  • Auch der neue Sendinblue Workshop, den ich mit Philipp Zöld von Mailculture plane, ist nur gemeinsam möglich.
    Wir bringen unsere berufliche Erfahrung zusammen und unsere Reichweiten, um den Workshop zu bewerben.


Mein Ziel für 2023
: Weiter im Austausch mit meinen Vertrauten bleiben.
Zudem möchte ich Kollegen aus dem Bereich E-Mail-Marketing oder Webdesign zum Fachsimpeln einladen.

Ich veranstalte mein erstes Webinar (und mein zweites)

Vor meiner Selbstständigkeit habe ich regelmäßig Veranstaltungen organisiert und vor Ort begleitet.

Sollte ich mit so viel Erfahrung nicht entspannt eigene Webinare anbieten können?
Leider nicht.

Ich bin zwar ein Organisationstalent und kann Anmeldeformular und Einladungs-Mails routiniert erstellen.
Aber früher war ich die Anmoderation und nie der Hauptact.

Für mein erstes Webinar im September habe ich mir deswegen ein Wohlfühl-Thema ausgesucht: E-Mail-Liste aufbauen  So motivierst du Website-Besucher, sich jetzt für deinen Newsletter anzumelden

In den zwei Wochen vor dem Webinar haben sich meine Sorgen gewandelt von:
„Was, wenn sich keiner für das Thema interessiert?“
hin zu:
„Was, wenn so viele Teilnehmer dabei sind, dass ich mit der Moderation überfordert bin?“

Im Nachhinein waren diese Sorgen unbegründet. Die Teilnehmer waren interessiert und wertschätzend. Und laut Feedback habe ich einen souveränen Eindruck gemacht.

Deswegen habe ich zügig den nächsten Schritt gewagt und vor Weihnachten einen Workshop für Fortgeschrittene angeboten.
Das Thema “Schau mir über die Schulter: E-Mail-Liste bereinigen in Sendinblue” ist nicht für alle aus meiner Community relevant. Dafür konnte ich einen kompakten, praxisnahen Einblick geben.
Die Aufzeichnung inklusive 2 E-Mail-Vorlagen biete ich als Digitalprodukt an.


Mein Ziel für 2023
: Weitere kostenlose Webinare für Anfänger anbieten, um den Einstieg ins E-Mail-Marketing zu erleichtern.
Und parallel das Format “Schau mir über die Schulter” weiterentwickeln, mit dem Sendinblue-Nutzer das Tool besser kennenlernen und für sich nutzen können.

Meine Blogartikel erhalten ein SEO-Upgrade

Mit den SEO-Grundlagen habe ich mich seit meinen ersten Blogartikeln beschäftigt und mehrere “Zufallstreffer” erzielt.

Seit diesem Jahr steige ich tiefer ein und überarbeite die ersten Artikel.
Das lohnt sich nicht nur für eine bessere Platzierung bei Google-Suchanfragen.
Auch inhaltlich und sprachlich möchte ich die Beiträge aufpolieren.

Bei der Analyse der besser rankenden Beiträge kommen mir Zweifel:
Kann ich mit professionellen Texterinnen oder großen Marketing-Abteilungen konkurrieren?
Dabei möchte ich nicht noch mehr Infos liefern, sondern die Inhalte verständlich erklären und meine Meinung einbringen.

 

Trotz der Herausforderung bin ich motiviert: Meine Anpassungen bringen messbare Erfolge.
Gut möglich, dass im Januar zur Newsletter-Hauptsaison bis zu 1.000 Google-Nutzer auf meinen Blog kommen werden.
Das wären durchschnittlich 35 Website-Besucher pro Tag!

Laut Google Search Console kamen im Januar täglich 14 Menschen über Google auf meine Website.
Im November waren es 28. Selbst am Wochenende ist “mehr los”.

Seit Sommer habe ich zwei Blogartikel überarbeitet. Das ist aufwändiger als vermutet.

Aber ich kann auch spontan sein:
Der Artikel 3 Design-Ideen für den Newsletter-Header hat ein Upgrade erhalten, nachdem ich mich mit Designerin Jenny Jensen ausgetauscht habe.

Jenny hat stilvolle Canva-Vorlagen für Newsletter-Header erstellt, auf die ich nun in meinem Blogartikel verlinken darf.
 

Mein Ziel für 2023: Ich möchte lockerer werden beim Blogartikel schreiben. Auch SEO-relevante Themen möchte ich mit Blick auf meine Zielgruppe schreiben statt für den Suchmaschinen-Algorithmus. Wenn ein Artikel über Google gut gefunden wird, kann ich ihn nach einigen Wochen optimieren.

Planung mit Notion: Ist das noch Beruf oder schon Hobby?

Im Sommer habe ich Notion als Planungstool für mich entdeckt. Vorher hatte ich Trello im Einsatz, um meine Aufgaben zu organisieren. Aber zum Planen und Auswerten von Blogartikeln und Newslettern bin ich an Grenzen gestoßen. Und habe zu viel Zeit verbraucht, Inhalte zu suchen und andere Dateien zu öffnen.

Notion-Erklärvideos auf YouTube haben mich auf den Geschmack gebracht:
Ich benötige Datenbank-Funktionen und Verknüpfungen, damit ich nicht zwischen Text-Dokumenten, Auswertungstabellen und Ordnern mit Bildmaterial springen muss.

Notion lässt mir die Freiheit, meine Übersichten und einzelne Seiten so aufzubauen, wie ich es möchte. Dafür musste ich einige Zeit in die Einrichtung investieren und bin weiterhin am Korrigieren, Ergänzen und Überwerfen.
Kurzum: Ich betrachte es als Technik-Hobby, bei dem ich meine beruflichen Inhalte als Content verwende.

Meine Newsletter-Übersicht erstelle ich jetzt in Notion.
Meine Newsletter-Übersicht als Übungs-Inhalt in Notion:
Ich teste die verschiedenen Datenbank-Funktionen und lasse beispielsweise die Öffnungsrate automatisch berechnen.

Mein Ziel für 2023: Ich möchte Notion als Planungs-Tool nutzen, ohne mich in Details zu verlieren. Dafür suche ich einen Mittelweg finden zwischen alltagstauglichen Lösungen und meiner Neugier auf technische und gestalterische Künsteleien.

Mein Jahr in Zahlen

An dieser Stelle gibt es keine Geheimformel für E-Mail-Listen-Wachstum oder 5-stellige Monatsumsätze zu entdecken.
Dennoch teile ich ein paar Zahlen mit dir. Denn ich finde es wichtig, dass wir Selbstständige realistische Einblicke in unseren Beruf geben.

  • April und Mai waren die umsatzstärksten Monate seit Beginn meiner Selbstständigkeit. Das hat mir ein beruhigendes Polster verschafft. Die zweite Jahreshälfte war deutlich schwächer und ich habe weniger Umsatz gemacht als 2022 bei steigenden Ausgaben.
     
  • Meine E-Mail-Liste ist in diesem Jahr von 100 auf über 250 Leser angewachsen.
    Meinen Erfolg messe ich nicht mehr an der Empfängeranzahl. Wichtiger sind mir Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klicks oder Antwort-E-Mails.
    Deswegen lösche ich zweimal im Jahr inaktive Kontakte, die seit mehreren Monaten keine E-Mails mehr gelesen haben.
    Wie ich dabei vorgehe, erkläre ich im Blogartikel Entferne Karteileichen aus deiner E-Mail-Liste.
     
  • Ich habe 17 Blogartikel veröffentlicht (und diesen Rückblick) und zwei überarbeitet.
    Das ist mehr als geplant (und ein Zeichen, dass ich phasenweise wenige Kundenaufträge hatte). Besonders in der Kategorie Persönliches sind einige Artikel hinzugekommen.
    2023 möchte ich keine Quartalsrückblicke mehr schreiben, sondern diese Einblicke in meinem Newsletter oder über LinkedIn Beiträge teilen. Stattdessen stehen mehrere Kurzanleitungen für Sendinblue in meiner Planung.

Meine Lieblings-Blogartikel aus diesem Jahr ...

Als Ende Januar der neue Newsletter-Editor von CleverReach vorgestellt wurde, war ich sofort interessiert: Welche Gestaltungs-Möglichkeiten gibt es?
Ich beschreibe die neuen Funktionen ausführlich und habe damit ein Thema gefunden, das bei Google gut rankt.

Artikel zum Editor von CleverReach lesen

Diesen Artikel ist nicht für meine Auffindbarkeit über Suchmaschinen relevant, aber er war mir wichtig.
Denn wenn du diese Fehler vermeidest, wird deine E-Mail-Liste schneller wachsen.
Und so macht Newsletter-Marketing einfach mehr Spaß.

Blogartikel lesen

Seit Oktober gibt es eine neue Kategorie auf meinem Blog: Sendinblue Anleitungen 

In diesem Artikel stelle ich dir eine Automation vor, mit der sich Newsletter-Leser bequem für dein Webinar oder eine Warteliste anmelden.

Sendinblue-Anleitung lesen

... und die 3 erfolgreichsten Newsletter-Ausgaben

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Das ist aus meinen beruflichen Zielen für das Jahr 2022 geworden

Fokus auf Newsletter-Marketing 
Ich habe meinen Schwerpunkt auf das Programm Sendinblue gelegt und das deutlicher kommuniziert.
Ich versuche nicht mehr, auch bei Pinterest und anderen Onlinemarketing-Bereichen alle Neuheiten zu verfolgen und auszuprobieren.
Nur mit meinem Terminbuchungs-Tool TuCalendi habe ich eine Ausnahme gemacht. Hier war ich so überzeugt, dass ich dieses Programm nicht nur selbst nutze, sondern auch in einem Blogartikel vorstelle. Inklusive Tipps zur Terminplanung.

Facebook Ads und Google Ads testen
Ich habe ab April Facebook Ads getestet (mit meinem Freebie Fahrplan) und bin von den Ergebnissen nicht überzeugt. Die neuen Kontakte, die ich so erreiche, sind nicht am Newsletter oder meinen Angeboten interessiert.
Für Google Ads habe ich kein passendes Angebot gefunden und wollte daher keine weitere Zeit investieren.
Ich möchte mich dem Thema Online-Anzeigen nicht verschließen. Aber aktuell passen sie nicht zu meinem weiteren Weg.

Umsatzplanung und Kundenprojekte
Hier hatte ich zu optimistisch geplant und bin deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Ich weiß nun, dass mein Newsletter Starterpaket zu Jahresbeginn gefragt ist und danach das Interesse zurückgeht.
Dafür habe ich mehr Kleinaufträge übernommen und festgestellt, dass “Newsletter-Vorlagen erstellen” gefragt ist.

Ausblick: Das nehme ich mir für 2023 vor

YouTube als Marketingkanal ausprobieren
Auch wenn es eine Überwindung wird, mich in Bild und Ton zu zeigen: Ich möchte Videos zum Thema Newsletter-Marketing und Anleitungen für Sendinblue erstellen und auf YouTube veröffentlichen.
Meine Webinar-Erfahrungen zeigen: Kurze Videos sind eine sinnvolle Alternative zu Text-Anleitungen mit Screenshots.

Angebot “Newsletter-Vorlagen erstellen” für Sendinblue und rapidmail ausbauen
Ich bin angefragt worden, ob ich auch “nur” eine Vorlage einrichten kann.
Tatsächlich ist das eine meiner Lieblingsaufgaben, weil ich die Kombination aus Strategie-Beratung und Gestaltung liebe.
Dieses Angebot verdient mehr Sichtbarkeit auf meiner Website.

Mehr Kooperationen und als Gast in Memberships eingeladen werden
Ich möchte mein Netzwerk weiter ausbauen und pflegen. Besonders die Kooperation mit Webdesigner*innen ist bereichernd.
2023 möchte ich aktiv anbieten, als Gast in Memberships oder Communitys (oder auch Podcasts oder Kurse) zu kommen.

Weiterhin “nur” zweimal im Monat Newsletter schreiben
Ich überlege regelmäßig, meinen Newsletter wöchentlich zu schreiben. Ideen sind reichlich vorhanden.
Aber vorerst werde ich den 14-tägigen Rhythmus beibehalten. In den “Zwischenwochen” werde ich meine Willkommens-Serien ausbauen.
Das schiebe ich seit 2022 vor mir her und wurde bisher vom Perfektionismus ausgebremst.

Hallo, ich bin Irene Theiß.
Als Newsletter-Expertin gebe ich dir technische Starthilfe, damit du entspannt deine ersten Newsletter versendest und deine E-Mail-Liste aufbaust.
Ich begleite dich dabei, den Newsletter zu deinem wertvollsten Marketinginstrument zu machen.

5 Kommentare zu „Mich als Newsletter-Expertin zeigen – Mein Jahresrückblick 2022“

  1. Liebe Irene, dein Rückblick zeigt, wie viel in diesem Jahr passiert ist. Bei all deinen Aktivitäten und Entwicklungen finde ich vor allem beeindruckend, wie du dich an das Thema „Webinar“ herangetastet und es dann so erfolgreich umgesetzt hast. Jetzt warte ich ganz gespannt auf deinen Youtube-Kanal und freue mich auf unseren nächsten Austausch 🙂

    1. Liebe Ilka,
      beim YouTube-Kanal wird es wie bei den Webinaren: Ich werde starten, bevor ich mich zu 100% bereit dazu fühle.
      Danke für eure Unterstützung und dafür, dass ihr beim Mutmachen die richtigen Worte findet.

  2. Liebe Irene, da ist ja tatsächlich ganz schön viele weiter gegangen 🙂 Faszinierend wieviel man bei einem (für mich, das siehst Du bestimmt nicht so ;-)) so engen Thema herausholen kann. Und ich kann Dich beim Thema „Verzetteln im System, weil die Technik einfach so interessant ist“ sooo gut verstehen. Das könnte ich sein 🙂

    1. Liebe Andrea, ich freue mich, dass du meine Begeisterung und die Sorge vor dem Verzetteln nachvollziehen kannst.
      Technische Möglichkeiten können sehr faszinierend sein – es kann sich nur nicht jeder dafür begeistern.
      Daher kann ich auch sehr gut nachvollziehen, dass der Themenbereich Newsletter für mich sehr umfassend ist und für andere ein enges Thema.

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