Einstieg ins Onlinemarketing: Diese Programme nutze und empfehle ich

Diese Programme nutze und empfehle ich für den Einstieg ins Onlinemarketing

Mit diesen Programmen und Onlineprodukten habe ich in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit gestartet.

Ich liebe es, durch Tool-Empfehlungen zu stöbern und mir interessante Programme anzuschauen.
Bei der Anschaffung bin ich aber meist zurückhaltend. Brauche ich das wirklich? Gibt es eine kostenlose Basis-Version oder eine preiswerte Alternative?

Über eine Investition denke ich oft länger nach. Nach der Anschaffung freue mich über die Arbeitserleichterung und die neuen Möglichkeiten.

Dieser Artikel ist deswegen nicht nur eine Auflistung, sondern auch ein Resümee nach dem 1. Jahr:

  • Wie notwendig waren diese Ausgaben für mein Onlinemarketing?
  • Gibt es Angebote, auf die es sich zu warten lohnt?
  • Worin würde ich nicht nochmal investieren?

Hinweis: Dieser Blogartikel wurde im August 2021 veröffentlicht und zuletzt im Dezember 2021 aktualisiert und ergänzt.

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Website

Über den Webhosting-Anbieter webgo* habe ich meine Website inklusive Blog mit WordPress aufgesetzt.

Bei webgo habe ich ein Paket abgeschlossen, das vergleichbar ist mit dem Hostingpaket Starter*.
Der Umfang ist für meine Zwecke vollkommen ausreichend: Ich habe eine .de-Domain inklusive, viele E-Mail-Adressen und Datenbanken und die notwendigen SSL Zertifikate.

WordPress konnte ich über webgo sehr bequem installieren mit dem 1ClickInstall.

Für die Gestaltung der Website nutze ich das Theme Astra in der kostenlosen Version.
Die Seiten habe ich mit der kostenlosen Version des Pagebuilders Elementor aufgebaut.

Nach über einem Jahr bin ich auf Elementor Pro umgestiegen.
Dadurch erhalte ich zusätzliche Vorlagen und einen flexiblen Theme Builder.
Mein Grund für Elementor Pro ist die Zeitersparnis, die ich durch die Funktion „globale Widgets“ erhalte. So kann ich Textblöcke zu Freebies oder Angeboten zentral ändern, statt über 30 Blogartikel einzeln zu bearbeiten.

Für Anfänger ist diese Investition nicht notwendig. Die kostenlose Version ist sehr umfangreich und fehlende Vorlagen können „nachgebaut“ oder durch Plugins ersetzt werden.

Meine monatlichen Kosten für die Website liegen damit bei 20 Euro: 
10 Euro für das Webhosting und 10 Euro für den Datenschutz Generator von easyRechtssicher*.

Für meine Website inklusive Blog verwende ich das Hostingpaket Profi von webgo.

Monatliche Kosten für die Website

  • 6 Euro für das Webhosting bei webgo*
  • 10 Euro für den Datenschutz Generator von easyRechtssicher*
    (hier werde ich voraussichtlich die Jahreslizenz nicht verlängern)
  • 4 Euro für Cookie Banner und Consent Management mit Real Cookie Banner
  • 4 Euro für den Pagebuilder Elementor Pro
    (kostenlose Version wäre ausreichend)

Deshalb zähle ich diese Kosten der Kategorie Onlinemarketing hinzu

Durch die Kombination aus WordPress und Elementor als Page Builder habe ich die Gestaltung meine Website in der Hand.
Ich kann Landingpages bauen (ohne weitere Programme) und bei Bedarf Plugins installieren.

Ich investiere Zeit, mich in die Technik einzuarbeiten und nehme dabei manchmal einen Umweg.
Dadurch bin ich unabhängig von einem Webdesigner und kann spontan Texte ändern. Auch ein neues Anmeldeformular für den Newsletter ist schnell eingebaut.

E-Mail-Marketing

Mein E-Mail-Marketing-Programm war von Anfang eingerichtet, auch wenn ich auf der kahlen Website zunächst keine Leser gewonnen habe.

Gestartet bin ich mit dem kostenlosen Paket von Sendinblue.
Täglich 300 E-Mails versenden zu können, ist für den Beginn ausreichend. Später kann ich unkompliziert auf Pakete mit mehr E-Mail pro Monat wechseln.

Was mir besonders gut gefällt: Auch beim kostenlosen Paket habe ich vollen Zugriff auf die Automationen.
Für den Anfang ist eine Willkommens-E-Mail mit Freebie ausreichend. Willkommens-Serien oder individuelle E-Mails abhängig von den Interessen der Leser sind aber auch möglich.

Als Alternative teste ich rapidmail*.
Dieses E-Mail-Marketing-Programm eignet sich gut für klassische Newsletter.
Onlineshop-Besitzer profitieren von der 1-Klick-Produkt-Übernahme, die es für viele Shopsysteme gibt.
Mir gefallen besonders die Pop-up Anmeldeformulare.

Der Einstieg ins Programm ist sehr benutzerfreundlich und wird durch den Support und die informativen Blogartikel gut unterstützt. Leider gibt es nur wenige Automationen.
Der geringere Funktionsumfang ist kein Nachteil: Wer „nur“ Newsletter versenden möchte, kommt schnell ans Ziel und wird sehr gut angeleitet.

Das E-Mail-Marketing-Programm Sendinblue hat bereits beim kostenlosen Paket sehr viele Funktionen. Mich hat besonders überzeugt, dass ich die Automationen im vollen Umfang nutzen kann.
Sendinblue – Ein Onlinemarketing-Tool nicht nur für E-Mail-Marketing
Rapidmail ist ein E-Mail-Marketing-Programm aus Deutschland, dass sich besonders für klassische Newsletter eignet. Das Programm ist sehr anfängerfreundlich und macht den Einstieg leicht.
rapidmail – Ein einsteigerfreundliches Programm für Newsletter-Marketing

Design-Programme

Alle lieben Canva. Ich hingegen habe mich für Crello entschieden – weil es weniger intuitiv, sondern eher technisch und strukturiert ist.
Im Sommer 2021 habe ich die Pro-Version erworben (für 49 $ als Lifetime-Deal bei AppSumo).

Einige Wochen später wurde Crello von VistaPrint übernommen und heißt nun VistaCreate.

Gib der Grafikdesign-Software eine Chance, wenn dich die vielen Funktionen von Canva überfordern.
Bei VistaCreate sind Funktionen wie „Freistellen von Bildern“ und unbegrenzt viele Downloads kostenlos nutzbar. (Bei Crello waren dies Premium-Funktionen.)
Im Unterschied zu Canva kannst du in der kostenlosen Version die Größe deiner Grafik ändern.

Ich bin gespannt, wie sich das Programm weiterentwickeln wird und ob es sich als Alternative zu Canva behaupten kann.

Pinterest-Marketing

Die Nutzung von Pinterest ist kostenlos – auch mit einem Business-Account.
Für das Erstellen der Grafiken (sogenannte Pins) verwende ich das Design-Programm VistaCreate.
Um Video-Pins auszuprobieren, habe ich diese mit Canva erstellt.

Um nicht täglich auf Pinterest zu gehen, um neue Pins zu veröffentlichen, nutze ich das Planungstool Tailwind.
Bei der Testversion sind die ersten 20 Pins pro Monat gratis. Dieser Umfang ist jedoch für erfolgreiches Pinterest-Marketing zu wenig. Deswegen lohnt es sich, in die Pro-Version zu investieren, die monatlich 10 $ kostet.
Ich habe Tailwind 2021 mit einer Jahreslizenz genutzt. 

Lohnt sich der Einsatz von Tailwind Pro?

Tailwind ist eine große Zeitersparnis, um Pins langfristig vorzuplanen und dann zeitversetzt zu veröffentlichen. Auch die Tailwind Communities finde ich sehr gut, um fremde Pins zu finden und eigene Pins zum Teilen anzubieten.
Die neue Funktion, mit Tailwind Create die Pins direkt im Programm zu erstellen, habe ich nicht genutzt. Die Designs gefallen mir nicht, wenn ich sie für meine Pin-Gestaltung zu sehr nachbearbeiten muss.

Ich habe meine Jahreslizenz nicht verlängert, weil statische Pins für meinen Blog nicht die gewünschten Erfolge bringen. 
Pinterest hat sich verändert und bevorzugt inzwischen Video-Inhalte. Klassische Pins haben an Bedeutung und Reichweite verloren.
Ich veröffentliche inzwischen weniger Pins und nutze dafür direkt in Pinterest die Option “später veröffentlichen”.

Grundsätzlich kann ich Tailwind weiterhin empfehlen, weil es den Zeitaufwand stark reduziert.

Verkaufsprozess

Für “normale” Aufträge wie das Newsletter Starterpaket und feste Kunden habe ich keinen aufwändigen Verkaufsprozess.
Ich stelle meine Angebote auf der Website vor und kommuniziere per E-Mail oder Telefon.
Meine Rechnungen versende ich mit lexoffice*. Hier kann ich sogenannte “Services” anlegen und habe bei der Rechnungserstellung wenig Schreibaufwand.

Für Einzelaufträge wie die Newsletter Kompakt-Beratung habe ich einen einfachen Verkaufsprozess erstellt:

Über den Zahlungsanbieter CopeCart* habe ich eine Produktseite angelegt, über die eine einzelne Beratungsstunde gekauft werden kann.
Der Kunde zahlt direkt an CopeCart und kann dafür PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung nutzen. Ich rechne nicht selbst ab, sondern bekomme von CopeCart die Einnahmen abzüglich Gebühren.

Es fallen keine monatlichen Kosten an. Die Gebühren werden nur bei erfolgten Käufen abgezogen.

Für die Terminvereinbarung erhält mein Kunde einen Buchungslink, den ich mit dem Programm Calenso erstellt habe.

Hier kann er freie Termine einsehen und seinen Wunschtermin auswählen. Danach versendet Calenso automatisch eine E-Mail mit Link zu einem Zoom Meeting Raum.

CopeCart ist ein Zahlungsanbieter, der sehr den Einstieg ins Onlinemarketing sehr leicht gestaltet.
CopeCart – ein Zahlungsanbieter für Online-Produkte und Dienstleistungen
Calenso ist ein Programm aus der Schweiz, mit dem man online Termine zur Buchung freigeben kann.
Calenso – ein Terminbuchungs-Programm aus der Schweiz, mit Automatisierungen

Videokonferenzen und Coworking

„Zoom-Meeting“ ist zum Synonym für Videokonferenzen geworden. Auch ich verwende für Vorgespräche und Übergaben meist den Anbieter Zoom, weil den meisten Kunden dieses Programm vertraut ist.

Für meine kostenlosen Newsletter Coworking Termine verwenden wir eine datenschutz-freundliche Alternative zu Zoom: Senfcall
Die Coworking-Teilnehmer müssen sich nicht vorab registrieren, kein Programm installieren und keine Daten hinterlegen.

Ich schätze besonders an dieser Open-Source-Lösung, dass der Coworking-Raum jederzeit offen ist. Jeder, der den Link kennt, kann den Raum betreten und es gibt keine Zeitbegrenzungen für die Konferenzen.

Melde dich gerne zum Coworking an, um 2 Stunden an deinem Newsletter-Marketing zu arbeiten.
Lerne dabei nicht nur Senfcall in Aktion kennen, sondern auch die Coworking-Mitglieder und mich.

Die Sammlung sind die Programme und Produkte, die ich seit 2020 in meinem Arbeitsalltag benutze.
Teilweise gibt es unzählige Alternativen. Einige habe ich getestet, andere nicht.

Schaue dich auf dem Markt um und vergleiche. Mein Beispiel mit VistaCreate (ehemals Crello) zeigt, dass nicht immer das “beste” Programm die richtige Wahl ist.

Hallo, ich bin Irene Theiß und verhelfe Ihnen dazu, Ihre Kunden zu erreichen, ohne ständig online zu sein.
Ich leiste technische Starthilfe für Ihr Online-Marketing, damit Sie entspannt mit Ihrem Newsletter starten, Ihre E-Mail-Strategie ausbauen oder mit Pinterest Besucher für Ihre Website gewinnen.

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6 Kommentare zu „Einstieg ins Onlinemarketing: Diese Programme nutze und empfehle ich“

  1. Hallo Irene,
    herzlichen Dank für den – wieder einmal – so tollen Newsletter. So viel Mehrwert … das ist einfach toll. Ich liebe dieses gut strukturierte und übersichtliche Design und die klar verständlichen Erklärungen.
    1000 Dank und liebe Grüße
    Petra

    1. Herzlichen Dank, liebe Petra.
      Ich freue mich sehr, dass mein Newsletter und meine Blogartikel dir so gut gefallen und dir weiterhelfen.
      Strukturiert zu sein entspricht einfach meiner Persönlichkeit, so denke und arbeite ich. 🙂
      Ich finde es aber auch toll, wenn ich für Kundenaufträge mal eine andere Seite ausleben kann: verspielt, romantisch, „pink“.

      1. Oh ja, das Strukturierte kommt überall durch (sogar in den 50 Fun Facts 😃). Gut dass es Menschen mit solchen Fähigkeiten gibt!
        – Das mag auch für die Verspielt-Romantisch-„Pinken“ ein hilfreicher Ausgleich sein❣

  2. Hey Irene, ich weiß nicht ob du meinen Kommentar noch liest, aber ich hätte eine kurze Frage 🙂
    Vielleicht magst du mir kurz sagen wie die Anbindung von Lexoffice und Copecart funktioniert
    Ich selber würde auch gerne beides benutzen, schreibe meine Rechnungen allerdings über Lexoffice.
    Wenn ich jetzt online Kurse via copecart verkaufe, schreibe diese ja meine Rechnung.

    Müsste ich also jeden einzelnen Beleg noch mal aus Ausgangsbeleg bei lexoffice hochladen /erstellen?
    Weiter Punkt wäre der Geldeingang. Ich bekommen dann ja ein mal im Monat die Umsätze von Copecart, allerdings direkt mit deren Gebühren abgezogen.

    Heisst mein Geldeingang und Rechnungsbetrag bei lexoffice stimmen nicht überein? :S

    Vielen Dank falls du das noch liest und mir einen kurzen Tipp geben kannst! 🙂

    1. Hallo Alexander,
      ich schreibe in diesem Fall keine Rechnung über Lexoffice, sondern erhalte von Copecart eine Gutschrift.
      Als Beleg verwende ich dann Daten, die ich von Copecart erhalte (Erlös und Gebühren).

      Genauer dazu informieren kann dich da bestimmt der Support von Lexoffice.
      Ich bin kein Buchhaltungsprofi. 😉

      Viel Erfolg,
      Irene

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