Einstieg ins Onlinemarketing: Diese Programme nutze und empfehle ich

Diese Programme nutze und empfehle ich für den Einstieg ins Onlinemarketing

Mit diesen Programmen und Produkten habe ich in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit gestartet.

Ich liebe es, durch Tool-Empfehlungen zu stöbern und mir interessante Programme anzuschauen.
Bei der Anschaffung bin ich dann aber meist zurückhaltend. Brauche ich das wirklich? Gibt es eine kostenlose Basis-Version oder eine preiswerte Alternative?
Über eine Investition denke ich oft länger nach. Nach der Anschaffung freue mich über die Arbeitserleichterung und die neuen Möglichkeiten.

Dieser Artikel ist deswegen nicht nur eine Auflistung, sondern auch ein erstes Resümee:

  • Wie notwendig waren diese Ausgaben für mein Onlinemarketing?
  • Gibt es Angebote, auf die es sich zu warten lohnt?
  • Worin würde ich nicht nochmal investieren?

Diese Seite enthält Affiliate-Links. Diese sind mit einem * gekennzeichnet.
Wenn Sie nach Klick auf diesen Link etwas kaufen, erhalte ich eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht. 
Weitere Infos unter Was sind Affiliate-Links?

Klicken Sie einen Link, um direkt zum Arbeitsschritt zu gelangen:

Website

E-Mail-Marketing

Sendinblue oder rapidmail

Design-Programme

Pinterest-Marketing

Verkaufsprozess

CopeCart und Calenso

Website

Über den Webhosting-Anbieter webgo* habe ich meine Website inklusive Blog mit WordPress aufgesetzt.

Bei webgo habe ich das Hostingpaket Profi* gebucht, das für meine Zwecke vollkommen ausreicht: Ich habe mehrere Domains inklusive, viele E-Mail-Adressen und Datenbanken und die notwendigen SSL Zertifikate.

WordPress konnte ich über webgo sehr bequem installieren mit dem 1ClickInstall.

Die einzelnen Webseiten baue ich mit der kostenlosen Version des Pagebuilders Elementor.
Für die Gestaltung der Website nutze ich das Theme Astra in der kostenlosen Version.

Meine monatlichen Kosten für die Website liegen damit bei 20 Euro: 
10 Euro für das Webhosting und 10 Euro für den Datenschutz Generator von easyRechtssicher*.


Weshalb ich diese Kosten der Kategorie Onlinemarketing hinzuzähle?

Durch die Kombination aus WordPress, Elementor als Page Builder und dem Theme Astra habe ich die Gestaltung meine Website selbst in der Hand.
Ich kann Landingpages bauen (ohne weitere Programme) und bei Bedarf Plugins installieren.

Ich investiere Zeit, mich in die Technik einzuarbeiten und nehme dabei manchmal einen Umweg.
Dadurch bin ich unabhängig von einem Webdesigner und kann spontan Texte ändern. Auch ein neues Anmeldeformular für den Newsletter ist schnell eingebaut.

Auf meiner Wunschliste steht das Upgrade auf Elementor Pro. Hiervon erhoffe ich eine Zeitersparnis, wenn ich Elemente zentral ändern kann, statt jede Seite zu bearbeiten.

Für meine Website inklusive Blog verwende ich das Hostingpaket Profi von webgo.

E-Mail-Marketing

Mein E-Mail-Marketing-Programm war von Anfang eingerichtet, auch wenn ich auf der kahlen Website zunächst keine Leser gewonnen habe.

Gestartet bin ich mit dem kostenlosen Paket von Sendinblue.
Täglich 300 E-Mails versenden zu können, ist für den Beginn ausreichend. Später kann ich unkompliziert auf Pakete mit mehr E-Mail pro Monat wechseln.

Was mir besonders gut gefällt: Auch beim kostenlosen Paket habe ich vollen Zugriff auf die Automationen.
Für den Anfang ist eine Willkommens-E-Mail mit Freebie ausreichend. Willkommens-Serien oder individuelle E-Mails abhängig von den Interessen der Leser sind aber auch möglich.

Als Alternative teste ich rapidmail*.
Dieses E-Mail-Marketing-Programm eignet sich gut für klassische Newsletter. Es gibt nur wenige Automationen, dafür ist das Programm sehr verständlich aufgebaut und somit für Anfänger ideal.
Mir gefallen besonders die Pop-up Anmeldeformulare.
Onlineshop-Besitzer profitieren von der 1-Klick-Produkt-Übernahme, die es für viele Shopsysteme gibt.

Das E-Mail-Marketing-Programm Sendinblue hat bereits beim kostenlosen Paket sehr viele Funktionen. Mich hat besonders überzeugt, dass ich die Automationen im vollen Umfang nutzen kann.
Sendinblue – Ein Onlinemarketing-Tool nicht nur für E-Mail-Marketing
Rapidmail ist ein E-Mail-Marketing-Programm aus Deutschland, dass sich besonders für klassische Newsletter eignet. Das Programm ist sehr anfängerfreundlich und macht den Einstieg leicht.
rapidmail – Ein einsteigerfreundliches Programm für Newsletter-Marketing

Design-Programme

Alle lieben Canva. Ich hingegen bevorzuge für viele Design-Aufgaben Crello – weil es weniger intuitiv, sondern eher technisch und strukturiert ist.

Die kostenlose Version von Crello bietet Zugriff zu allen Vorlagen, Bilder, Videos und Animationen. Mit Ausnahme von “Freistellen” sind alle Funktionen freigeschaltet.
Limitiert wird durch die Beschränkung auf 5 Download-Vorgänge pro Monat.

Zwar können mehrere “Seiten” erstellt und gemeinsam heruntergeladen werden. Aber wenn verschiedene Bildgrößen benötigt werden, beispielsweise für Blog-Vorschaubilder, sind die fünf Downloads der kostenlosen Version schnell erreicht.

Lange war ich nicht bereit, für 10 $ pro Monat auf die Pro-Version umzusteigen, die hauptsächlich die Download-Begrenzung aufhebt.
Daher habe ich auf den Lifetime-Deal bei AppSumo gewartet.
Für einmalig 49 $ kann ich nun das Designprogramm mit allen Funktionen nutzen. 
Das Angebot ist nicht durchgängig, aber regelmäßig über AppSumo erhältlich.

Pinterest-Marketing

Die Nutzung von Pinterest ist kostenlos – auch mit einem Business-Account.
Für das Erstellen der Grafiken (sogenannte Pins) verwende ich das Design-Programm Crello. Für Video-Pins nutze ich Canva.

Um nicht täglich auf Pinterest zu gehen, um neue Pins zu veröffentlichen, nutze ich das Planungstool Tailwind.
Bei der Testversion sind die ersten 100 Pins gratis. Danach kostet das Programm 10 $ monatlich. Ich habe eine Jahreslizenz erworben bei Black Friday Deal.

Hat sich das gelohnt? Tailwind ist eine große Zeitersparnis, um Pins langfristig vorzuplanen und dann zeitversetzt zu veröffentlichen. Auch die Tailwind Communities finde ich sehr gut, um fremde Pins zu finden und eigene Pins zum Teilen anzubieten.
Dennoch habe ich das Jahresabo jetzt gekündigt. Vor Ablauf werde ich prüfen, ob eine Verlängerung um ein Jahr lohnt.

Pinterest hat sich verändert und bevorzugt inzwischen Video-Inhalte. Sollten klassische Pins weiter an Bedeutung und Reichweite verlieren, werde ich künftig weniger Pins veröffentlichen.
Dafür (und auch für Pinterest-Einsteiger) kann ich die Funktion “später veröffentlichen” von Pinterest empfehlen.

Verkaufsprozess

Für “normale” Aufträge wie das Newsletter Starterpaket und feste Kunden habe ich keinen aufwändigen Verkaufsprozess.
Ich stelle meine Angebote auf der Website vor und kommuniziere per E-Mail oder Telefon.
Meine Rechnungen versende ich mit lexoffice*. Hier kann ich sogenannte “Services” anlegen und habe bei der Rechnungserstellung wenig Schreibaufwand.

Für Einzelaufträge wie die Newsletter Kompakt-Beratung habe ich einen einfachen Verkaufsprozess erstellt:

Über den Zahlungsanbieter CopeCart* habe ich eine Produktseite angelegt, über die eine einzelne Beratungsstunde gekauft werden kann.
Der Kunde zahlt direkt an CopeCart und kann dafür PayPal, Kreditkarte oder Sofortüberweisung nutzen. Ich rechne nicht selbst ab, sondern bekomme von CopeCart die Einnahmen abzüglich Gebühren.

Es fallen keine monatlichen Kosten an. Die Gebühren werden nur bei erfolgten Käufen abgezogen.

Für die Terminvereinbarung erhält mein Kunde einen Buchungslink, den ich mit dem Programm Calenso erstellt habe.

Hier kann er freie Termine einsehen und bekommt nach seiner Auswahl eine E-Mail mit Link zu einem Zoom Meeting Raum zugeschickt.

CopeCart ist ein Zahlungsanbieter, der sehr den Einstieg ins Onlinemarketing sehr leicht gestaltet.
CopeCart – ein Zahlungsanbieter für Online-Produkte und Dienstleistungen
Calenso ist ein Programm aus der Schweiz, mit dem man online Termine zur Buchung freigeben kann.
Calenso – ein Terminbuchungs-Programm aus der Schweiz, mit Automatisierungen

Die Sammlung sind die Programme und Produkte, die ich in meinem Arbeitsalltag benutze.
Teilweise gibt es unzählige Alternativen. Einige habe ich getestet, andere nicht.

Schauen Sie sich um und vergleichen Sie. Mein Beispiel mit Crello zeigt, dass nicht immer das “beste” Programm die richtige Wahl ist.

Hallo, ich bin Irene Theiß und verhelfe Ihnen dazu, Ihre Kunden zu erreichen, ohne ständig online zu sein.
Ich leiste technische Starthilfe für Ihr Online-Marketing, damit Sie entspannt mit Ihrem Newsletter starten, Ihre E-Mail-Strategie ausbauen oder mit Pinterest Besucher für Ihre Website gewinnen.

Checkliste für den Newsletter-Versand

Prüfen Sie die kleinen Stellschrauben, die Ihren Newsletter erfolgreicher machen.
Klicken Sie entspannter auf „Jetzt senden“.

✔ Fehlerquellen erkennen und vermeiden.

✔ Infos übersichtlich und ansprechend präsentieren.

✔ Routine gewinnen und effektiver arbeiten.

kostenlose Checkliste Newsletter entspannt versenden

3 Kommentare zu „Einstieg ins Onlinemarketing: Diese Programme nutze und empfehle ich“

  1. Hallo Irene,
    herzlichen Dank für den – wieder einmal – so tollen Newsletter. So viel Mehrwert … das ist einfach toll. Ich liebe dieses gut strukturierte und übersichtliche Design und die klar verständlichen Erklärungen.
    1000 Dank und liebe Grüße
    Petra

    1. Herzlichen Dank, liebe Petra.
      Ich freue mich sehr, dass mein Newsletter und meine Blogartikel dir so gut gefallen und dir weiterhelfen.
      Strukturiert zu sein entspricht einfach meiner Persönlichkeit, so denke und arbeite ich. 🙂
      Ich finde es aber auch toll, wenn ich für Kundenaufträge mal eine andere Seite ausleben kann: verspielt, romantisch, „pink“.

      1. Oh ja, das Strukturierte kommt überall durch (sogar in den 50 Fun Facts 😃). Gut dass es Menschen mit solchen Fähigkeiten gibt!
        – Das mag auch für die Verspielt-Romantisch-„Pinken“ ein hilfreicher Ausgleich sein❣

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner