Mein Weg zur Newsletter-Expertin | Wie ich wurde, was ich bin

Mein Weg zur Newsletter-Expertin - Wie ich wurde, was ich bin

Newsletter begleiten mich durch mein Berufsleben.
Eine Onlinemarketing-Strategie ohne E-Mail-Liste kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Wann bin ich zur Newsletter-Expertin geworden?
Bis heute hat niemand an meiner Wohnungstür in Stuttgart geklingelt und mir eine Experten-Auszeichnung überreicht.
Aber ich kann endlos über Newsletter-Marketing und meine Erfahrungen reden.
Ein gutes Zeichen für eine introvertierte Person wie mich, oder?

Übersicht

Ende 2010: Ich bin nicht zu uncool für Marketing

Nach meinem Studium war ich überzeugt: “Ich möchte nicht im Marketing arbeiten.”
Zu laut, zu oberflächlich, zu aggressiv.
Onlinemarketing, das war für mich (das damals neue) Facebook, schrille Banner und nervige Werbung auf der Website.

Bei einem Praktikum in einem Stuttgarter Fachverlag habe ich festgestellt, wie vielseitig Marketing sein kann.
Und beim Schreiben meines ersten Newsletters habe ich mich verliebt.
Ich konnte Aufgaben kombinieren, in denen ich gut bin: Formulieren, Gestalten, Angebote erstellen, Analysieren.

Mit Newslettern habe ich gelernt, Kunden zielgerichtet anzusprechen.
Die E-Mails gingen an ausgewählte Personen, statt “Hier ist ein Buch. Kauft es.” in die Welt hinaus zu posaunen.

Danach war für mich klar: Ich bin nicht zu introvertiert oder “uncool” für Marketing.
Meine Fähigkeiten, mich in die Bedürfnisse der Zielgruppen hineinzudenken, zuzuhören und Statistiken auszuwerten, sind ideale Voraussetzungen.

Ab 2011: Produkt-Newsletter schreiben, die Umsatz machen

In meinem ersten “richtigen” Beruf als Projekt- und Marketing-Managerin in einem Verlag konnte ich mit Newslettern weitermachen.

Neben vielen anderen Aufgaben habe ich regelmäßig E-Mails an verschiedene Zielgruppen verschickt.

Das Medium Newsletter war so vielseitig:
Ich konnte spezielle Zielgruppen auswählen und tagesaktuell auf eine Neuerscheinung hinweisen.
Mehrere Produkt in einem Newsletter vorstellen.
Kleine Personenkreise zu regionalen Veranstaltungen einladen.

Meine Arbeit als Projektmanagerin
2014: Ich arbeite als Projekt- und Marketing-Managerin in einem Verlag.

Ich bekam sofort eine Rückmeldung, ob die Marketingaktion funktioniert oder nicht.

Während ich andere Werbemaßnahmen über Monate voraus geplant und kalkuliert habe, waren Newsletter die schnell umsetzbare Ergänzung.

Für mich als Zahlenmensch gab es viel zu entdecken und analysieren:
Der Erfolg wurde an den Umsatzzahlen gemessen.

Aber ich habe auch die Angebots-Strategien hinter den Kennzahlen ausgewertet und daraus gelernt:

  • Funktioniert ein Angebot auch ohne Rabatt?
  • Welche Auswirkungen hat die Versandzeit?
  • Wie viel Personen erreiche ich, wenn ich einen Newsletter ein zweites Mal versende?
  • Wie verlockend ist das Angebot “Versandkostenfreie Lieferung”?

Ab 2019: Newsletter-Programme auswählen und E-Mail-Liste aufbauen

Einige Jahres (und eine Datenschutz-Grundverordnung) später führte mich die Liebe zurück nach Stuttgart.

Ein beruflicher Neustart in einem kleinen Zeitschriften-Verlag hat mir viele Freiheiten (zurück) gebracht.
Hier haben vielseitige Aufgaben auf mich gewartet, andere Zielgruppen, neue technische Voraussetzungen.

Ich war begeistert, als es nach einigen Monaten hieß:
“Wir probieren das mit einem Newsletter. Sie haben da doch Erfahrung.”

Zum ersten Mal habe ich mich mit Fragen beschäftigt, die auch andere Newsletter-Anfänger herausfordern:

  • Mit welchem Programm möchte ich arbeiten?
  • Wie richte ich ein Anmeldeformular ein?
  • Wie kommt das Formular auf die Website?
  • Darf ich vorhandene E-Mail-Adressen nutzen?
  • Wie kommen die Kontakte in das neue Programm?
  • Wie oft soll ich E-Mails verschicken?

Dir wird auffallen: Das sind die Themen, über die ich jetzt blogge.
Das sind Aufgaben, die ich inzwischen als Dienstleistung oder Beratung anbiete.
Das sind “meine Themen” geworden.

Bereit, mit deinem Newsletter zu starten?

Mein Fahrplan In 12 Schritten zum Anmeldeformular verschafft dir einen Aufgaben-Überblick.
Orientiere dich an meinen Anleitungen, Praxistipps und Checklisten und erhalte die Informationen, die du für den Start tatsächlich benötigst.

Ab Sommer 2020: Hier ist mein Blog. Und mein Newsletter.

Im ersten Corona-Sommer habe meinen Urlaub zuhause verbraucht. Und die Zeit genutzt, eine Website mit Blog einzurichten.
Am 6. August 2020 ist mein erster Blogartikel erschienen: Warum es sich für kleine Unternehmen lohnt, mit E-Mail-Marketing anzufangen

Ich wusste, dass es auf meinem Blog um Onlinemarketing gehen wird, aber Schwerpunkt Newsletter für mich noch nicht klar.
Ich bin mit dem gestartet, was mir leicht gefallen ist. Das Schreiben selbst war schwierig genug.

Ich war “online unsichtbar” und zu früh dran, mich um einen eigenen Newsletter zu kümmern. Aber ich war neugierig und hatte Lust auf Tools und Technik (statt Blogartikel zu schreiben).

Nach nur einem Jahr stellte ich mir wieder die Frage: Welches Newsletter-Programm soll ich auswählen?
Diesmal war es ein Start bei 0 (Lesern) und die Entscheidung lag alleine bei mir.
Ich habe bei CleverReach “hinein geschnuppert”, mich aber wegen des Editors für Sendinblue entschieden.

Seit Ende 2020: Sendinblue Partner-Agentur

Wochen später hatte ich keine Kontakte auf meine E-Mail-Liste, aber ich war neugierig auf die Funktionen von Sendinblue.

Design-Funktionen, Automationen, Personalisierungen.
Diese Optionen waren definitiv “zu viel” für meinen eigenen Newsletter. Aber ich habe mich mit Begeisterung eingelesen und vieles ausprobiert.
Ich habe mich für die Sendinblue Academy angemeldet und die 63 Videos in wenigen Tagen durchgeschaut.

Danach war klar: ich möchte Anfängern zeigen, wie sie Sendinblue und andere Programme für ihr Newsletter-Marketing nutzen.

Auch wenn es inzwischen Erklärvideos auf deutsch gibt:
Ich sehe mich weiterhin als Übersetzerin von Technik-Sprech in einsteiger-freundliche Sprache.

Zeitgleich habe ich mich für das Sendinblue Expert Programm beworben.
Inzwischen habe ich einen offiziellen “Experten-Stempel”
Sendinblue-Nutzer können mich einladen, auf ihren Account (oder Bereiche davon) zuzugreifen.
Im Arbeitsalltag ist das praktisch, um schnell eine falsche Einstellung zu korrigieren.

Zertifikat von Sendinblue: E-Mail-Marketing Kenntnisse
Am Ende des Kurses gab es ein hübsches "Certification for Email Marketing".

Seit Sommer 2021: rapidmail Service-Partner

“Habe ich mit meinem Blogartikel jemanden verärgert?” war meine Sorge, als ich eine E-Mail von rapidmail im Postfach hatte.
Ich hatte gerade einen Beitrag veröffentlicht, in dem ich erkläre, wie man bei rapidmail und anderen Newsletter-Programmen eine Anrede einfügt.

Stattdessen hat eine Produkt-Managerin angefragt, ob ich Service-Partner für ihr Programm werden möchte.
Nach dem wertschätzenden Gespräch mit der Mitarbeiterin war klar:
Diese Partnerschaft harmoniert sehr gut.

Ich arbeite sehr gerne mit dem durchdachten Newsletter-Programm und schätze den Kontakt mit dem Team aus Freiburg.

 

Mehr zur Partnerschaft erfährst du in diesem Interview, das auf dem rapidmail Blog erschienen ist:
Marketing-Expertin Irene Theiß im Interview: Das sind ihre wichtigsten Tipps

Austausch im Coworking und spannende Kundenaufträge

Seit September 2021 lade ich meine Newsletter-Leser ein, sich mit mir zum Coworking zu treffen.
Zwei Stunden lang arbeiten wir fokussiert an unserem Newsletter-Marketing.
Wir tauschen uns aus und ich nehme mir gerne Zeit, um bei Problemen weiterzuhelfen.

Kann ich alle Fragen rund um Newsletter-Marketing beantworten? Kann ich jedes Problem mit Sendinblue oder rapidmail beheben?
Nein, das kann ich nicht. Und mir ist bewusst, dass dieses Ziel unerreichbar ist.

Ich tüftle gerne und arbeite mit dem Support des Newsletter-Anbieters zusammen, um alltagstaugliche Lösungen für meine Kunden zu finden:

  • Eine Anrede mit “Liebe Familie [Nachname]” ist mit eine Wenn-Dann-Funktion gut umsetzbar.
  • Anmeldeformulare in drei Sprachen benötigen Zeit bei der Einrichtung. Denn die Bestätigungs-E-Mails, Formular-Bezeichnungen und Danke-Seiten müssen einzeln erstellt werden.
  • Mit Sendinblue können Automationen erstellt werden, bei denen SMS-Benachrichtigungen verschickt werden (und WhatsApp-Nachrichten sollen bald folgen).

Spannender als die Technik oder der neueste Marketing-Trend wird für mich bleiben: Welches Vorgehen passt zu Zielen meiner Kunden und zu den Interessen ihrer Leser?
Kurzum: Wie machen wir den Newsletter zu deinem wertvollsten Marketing-Instrument?

Hast auch du Lust, an deinem Newsletter-Marketing zu arbeiten?
Dann melde dich für meine Newsletter Coworking Termine an.

Hier triffst du Gleichgesinnte, kannst dich mit uns austauschen und mir deine Fragen stellen.

Hallo, ich bin Irene Theiß.
Als Newsletter-Expertin gebe ich dir technische Starthilfe, damit du entspannt deine ersten Newsletter versendest und deine E-Mail-Liste aufbaust.
Ich begleite dich dabei, den Newsletter zu deinem wertvollsten Marketinginstrument zu machen.

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