Einblicke in meinen Arbeitsalltag – Zeige-was-du-tust-Challenge 2022

Persönlicher Blogartikel zu meinem Arbeitsalltag, Zeige was du tust Challenge 2022

Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?
Diese Frage stelle ich mir an manchen Abenden selbst. Wie vielseitig mein Arbeitsalltag ist, auch wenn ich „nur“ Newsletter-Marketing mache, zeigen diese Status-Updates.

Vielen Dank an Dagmar Recklies, die zur Zeige-was-du-tust-Challenge aufgerufen hat.

Übersicht

Montag, der 24. Januar | Ein neues Konzept für die To-Do-Liste muss her

Ich teste die 1-Minuten ToDo-Liste nach Linenberger, die Claudia Kauscheder letzte Woche in einem Webinar kurz vorgestellt hat.
Am Wochenende habe ich mir dazu dieses YouTube-Video von ihr angesehen.

Das Konzept sollte gut zu meiner Arbeitsweise passen und meine aktuellen Planungs-Herausforderungen gut abbilden:

  • Kundenaufträge, kurzfristige Aufgaben und Monatsziele finden gleichermaßen einen Platz bei Critical Now.
    Die dort platzierten 3 bis 5 To-Do-Punkte sind eine realistische Menge für einen Tag.
  • Ich kann Tagesaufgaben flexibel verschieben.
    Besonders bei Kundenaufträgen bin ich gerne “früh” dran und bereite Arbeitsschritte vor.
    Diese Aufgaben sind Opportunity Now und ich kann entspannt vorarbeiten.
  • Mein Monatsziel, die Überarbeitung meiner Website, verursacht keine “Verstopfung” meiner Aufgabenliste, sondern verteilt sich Over the horizon
  • Meine Aufgabenliste bleibt “hübsch” und wird durch Änderungen nicht unübersichtlich.
    Ich habe nicht das Bedürfnis, regelmäßig neue Zettel zu schreiben.

Stand Montagmorgen:
Das Tagespensum ist übersichtlich und realistisch.

To-Do-Liste in Trello erstellt, Tagesaufgaben und bereits erledigte Aufgaben

Das Befüllen von Over the horizon wird zur Herausforderung, denn die Liste wächst und wächst.
Trotzdem tut es gut, alle Pläne zu verschriftlichen und eine Vorstellung vom Aufgabenvolumen zu bekommen.

Dienstag, der 25. Januar | Ein Kennenlerngespräch zeigt: Ich brauche einen Blogartikel zum Thema Willkommens-Serie

Ich liebe Kennenlerngespräche, bei denen wir über fortgeschrittene Marketingstrategien fachsimpeln.
Heute haben wir uns 30 Minuten dazu ausgetauscht, wie Willkommens-Serien aufgebaut werden können.

Wie viele E-Mails sind notwendig? Wie werden die einzelnen Zielgruppen individuell angesprochen? Welche Funktionen von Sendinblue können die Anforderungen abbilden?

Die technische Umsetzung kann ich in Sendinblue einrichten.
Aber zuvor stehen “strategische Hausaufgaben” an, die ich anstoßen kann, aber nicht abnehmen.

Als ersten Schritt habe ich die Arbeitsfassung eines Blogartikels zu diesem Thema weitergegeben.
Ich werde einige Gedanken aus dem heutigen Gespräch einfließen lassen und ihn hoffentlich bald online stellen.

Inspiration-Blogartikel-Dienstag

Mittwoch, der 26. Januar | Zu lange E-Mails und Aufklärungsbedarf

Die Erkenntnisse von heute sind nicht neu, aber ich sollte sie im Blick behalten.

  1. Was ist eigentlich ein Newsletter?
    Es lohnt sich, nochmal nachzufragen. Meinen wir das Gleiche, wenn wir von „Newslettern“ sprechen?
    Nicht jede gestaltete E-Mail ist ein Newsletter. Nicht für jede E-Mail benötigt man ein Double-OptIn.
  2. Ich schreibe zu lange E-Mails.
    Bei Newslettern achte ich darauf, aber bei direkten Anfragen werden meine Texte oft zu lang.
    Hier eine Info, da eine Erklärung und noch zwei Aufzählungen: Das ist zu viel.
    Dabei könnte ein Telefonat klären: Das geht nicht. Thema erledigt. Wir finden eine andere Lösung.
  3. Ich liebe es, mich in neue Bereiche einzuarbeiten, Tools zu entdecken und Lösungen zu finden.
    Heute habe ich nach einem Weg gesucht, um ansprechende Bestellbestätigungen zu erstellen.
    Das sind keine Newsletter, sondern transaktionale E-Mails. (Siehe Erkenntnis Nr. 1)
    Begeistert von meinen Recherche-Ergebnissen ist meine Rückmeldung viel zu ausführlich geworden.
    Das Ergebnis war Erkenntnis Nr. 2. 

Donnerstag, der 27. Januar | Dieser Timer erinnert uns beim Coworking daran, Pause zu machen

Donnerstag ist bei mir Coworking-Tag.
Ich freue mich, dass sich inzwischen eine Stammgruppe für mein kostenloses Angebot gefunden hat.
Dazu kommen regelmäßig neue Teilnehmerinnen und bringen frische Impulse.

Damit wir die Zeit im Blick behalten, nutze ich pomofocus.io
Ich mag das klare Design und das Küchenwecker-Klingeln, wenn die Arbeitszeit abgelaufen ist.

Screenshot vom Coworking Raum mit Timer von pomofocus.io

Besonders praktisch: Ich kann das Tool in einem Browser-Fenster aufrufen und so im Videokonferenz-Raum mit der Coworking-Gruppe teilen.

Die Zeitangabe ist auf einem Blick erkennbar. Und das Klingeln ist für alle Coworkerinnen zu hören.
So weiß jede, wann Zeit für unsere gemeinsame Pause ist.

Freitag, der 28. Januar | Diese versteckte Funktion in Sendinblue, die meine Arbeit mit Sendinblue erleichtet

Bei jedem Vorgespräch mit einem Sendinblue-Nutzer weise ich auf einen versteckten Button hin, der unsere  Zusammenarbeit vereinfacht:
Laden Sie Ihre Agentur ein

Als Agentur-Partner von Sendinblue können Kunden mich auf ihren Account einladen.

Dadurch müssen wir keine Passwörter teilen und meine Kunden entscheiden, auf welche Funktionen ich zugreifen darf.
Für kleine Aufträge wie das Anlegen einer Warteliste mit Anmeldeformular benötige ich keinen Zugriff auf die persönlichen Daten der Newsletter-Leser. Die Informationen im Bereich “Kontakte” bleiben für mich gesperrt.

Ich schätze neben dem Datenschutz besonders die Möglichkeit, unkompliziert selbst auf Fehlersuche zu gehen.
Die Bestätigungs-E-Mail geht zweimal raus? Der Absendername lautet “Meine Firma”?
Ich bekomme eine Einladung für den entsprechenden Bereich, prüfe die Einstellungen und kann das Problem zügig beheben.
Und nachdem der Newsletter verschickt ist, erkläre ich in aller Ruhe, welches Häkchen falsch gesetzt war.

Bei jedem Vorgespräch mit einem Sendinblue-Nutzer weise ich auf einen versteckten Button hin, der unsere  Zusammenarbeit vereinfacht:
Laden Sie Ihre Agentur ein

Als Agentur-Partner von Sendinblue können Kunden mich auf ihren Account einladen.

Dadurch müssen wir keine Passwörter teilen und meine Kunden entscheiden, auf welche Funktionen ich zugreifen darf.
Für kleine Aufträge wie das Anlegen einer Warteliste mit Anmeldeformular benötige ich keinen Zugriff auf die persönlichen Daten der Newsletter-Leser. Die Informationen im Bereich “Kontakte” bleiben für mich gesperrt.

Ich schätze neben dem Datenschutz besonders die Möglichkeit, unkompliziert selbst auf Fehlersuche zu gehen.
Die Bestätigungs-E-Mail geht zweimal raus? Der Absendername lautet “Meine Firma”?
Ich bekomme eine Einladung für den entsprechenden Bereich, prüfe die Einstellungen und kann das Problem zügig beheben.
Und nachdem der Newsletter verschickt ist, erkläre ich in aller Ruhe, welches Häkchen falsch gesetzt war.

Sendinblue Partner-Agentur einladen Funktion

Montag, der 31. Januar | Frischekur für meine Angebotsseite

Beim Zeitaufwand für Webseiten verschätze ich mich regelmäßig.
Texten, korrigieren, gestalten, nochmal korrigieren. Ich plane einfach zu wenig Zeit ein.

Meine Angebotsseite für das Newsletter Starterpaket hat heute eine Frischekur erhalten.
Für den “fast fertigen” Text habe ich nochmal über eine Stunde investiert.
Mit Korrekturen und Gestaltung wird es zur tagesfüllenden Aufgabe.

Die gesammelten Erfahrungen aus diversen Vorgesprächen habe ich jetzt als “Häufig gestellt Fragen” ergänzt:

  • Kann ich auch mein Freebie versenden?
  • Wie kommt das Anmeldeformular auf die Website?
  • Ich möchte nichts falsch machen. Können wir eine Test-E-Mail verschicken?

Ich bin zuversichtlich, dass sich der Aufwand lohnt und die Arbeitserleichterung deutlich wird, die das Angebot bietet.

Dienstag, der 1. Februar | Fotos und Gedankenarbeit

Fotos von mir machen (lassen) und auf Website oder gar den sozialen Netzwerken veröffentlichen?
Das ist für mich als introvertierte Person Person außerhalb der Komfortzone.

Fotografieren und fotografiert werden ist für mich eine Herausforderung, die ich seit jeher meide.
Ich habe keine Erfahrung damit, mich auf Fotos zu präsentieren.
Im privaten Umfeld kein Problem, aber für die Selbstständigkeit würde mir Bildmaterial helfen. 
Denn Fotos vermitteln Websitebesuchern einen ersten Eindruck und transportieren Persönlichkeit.

Heute Vormittag kam das Thema auch beim Zoom-Austausch im Rahmen der Zeige-was-du-tust-Challenge auf. Seitdem grüble ich und stelle fest:
Ich weiß, dass ich die Herausforderung meistern kann: sei es alleine oder mit professioneller Unterstützung.
Aber ich frage mich, wie viel “Gedankenarbeit” ich investieren möchte.

Sind Kennenlerngespräche, mein kostenloses Coworking oder Erklärvideos ausreichend, um mich kennenzulernen? Oder verliere ich zu viele Interessenten, die diese Angebote nicht nutzen?

Mittwoch, der 2. Februar | Videoberatung – jetzt auch bei der Bank

Heute Vormittag konnte ich zum ersten Mal mit meinem Bankberater per “Videoberatung” sprechen.
Bisher waren bei der Bank in meinem Heimatort nur Vor-Ort-Termine oder Telefonate möglich.

Wenn ich Kennenlerngespräche, Übergabe-Termine oder auch Mastermind-Treffen durchführe, sind Videokonferenzen alltäglich.
Wir stimmen nur noch ab, ob wir Zoom, Microsoft Teams oder Senfcall verwenden.
Alle Teilnehmer zu sehen und Bildschirme zu teilen, ist längst Routine.

Mein heutiger Banktermin hat gezeigt: Dieser Kommunikationsweg ist so nützlich, aber nicht selbstverständlich.
Deswegen werde ich es künftig wertschätzen, wenn Kunden sich entspannt über Zoom einloggen.

Ich möchte bei technischen Problemen nicht umständlich am Telefon beschreiben, auf welches Feld angeklickt werden muss.
Auf den Bildschirm meines Gesprächspartners zu schauen, spart viel Zeit und vermeidet Missverständnisse.
Und es ist einfach schön, den anderen zu sehen.

Donnerstag, der 3. Februar | Heute im Postfach: neuer Editor bei CleverReach

Heute kam eine Ankündigung von CleverReach, die mich gleichzeitig neugierig-kribbelig mach und etwas stresst:
Der neue Newsletter Editor verlässt die Beta-Phase und wird in den kommenden Wochen für alle Accounts verfügbar.

Das ist eine überfällige Entwicklung, denn der bisherige Editor kann mit den Optionen von Sendinblue und rapidmail nicht mithalten.
Für mich war der alte Editor ein Grund, weshalb ich nicht gerne mit diesem Programm arbeite.

Neuer Newsletter-Editor, Ankündigung von CleverReach

Jetzt ich freue mich darauf, die neuen Funktionen zu testen.
Ich werde prüfen, ob ich CleverReach künftig “offensiver” in meine Angebote aufnehme.

Zugleich bin ich etwas gestresst:
Denn diese Neuerung fällt zusammen mit einem Auftrag für einen neuen Kunden. Ich werde für ihn eine Newsletter-Vorlage in CleverReach anlegen und dann die Produkt-Newsletter schreiben.

Besonders wegen der Vorlage ist es sinnvoll, diese Aufgabe direkt mit dem neuen Editor anzugehen.
Drückt mir die Daumen, dass sich die Beta-Version nicht als fehleranfällig herausstellt oder noch Funktionen ändert.

Freitag, der 4. Februar | Material für einen spontanen Blogartikel: CleverReach Editor im Test

Heute nehme ich mir viel Zeit, den neuen Editor von CleverReach zu testen.
Ich habe schon jetzt das Material für einen sehr langen Blogartikel mit vielen Screenshots.

Ich habe zwei halbfertige Texte, die ich im Februar online stellen möchte. Darunter der Artikel zum Thema Willkommens-Serie (siehe Einblicke vom 25. Januar).
Aber jetzt werde ich meinen Redaktionsplan ignorieren und mich darauf konzentrieren, dieses Thema zu veröffentlichen.

Ich gehe davon aus, dass es demnächst viele Google-Suchanfragen zum neuen Editor gibt.
Für diese Anfragen möchte ich eine hilfreiche Übersicht anbieten und so CleverReach-Nutzer auf meinen Blog zu bringen.
Mit einem aktuellen Blogartikel eine Seite-1-Platzierung bei Google zu erreichen, wäre ein toller Erfolg.

Update am 10. Februar:
Der Blogartikel ist fertig und dabei ausführlicher geworden als ursprünglich geplant.
Dafür erhältst du einen umfassenden Überblick über alle Design-Einstellungen, Elemente und den neuen Template Generator.

Entwurf für den Blogartikel zum neuen CleverReach Editor

Hallo, ich bin Irene Theiß.
Als Newsletter-Expertin gebe ich dir technische Starthilfe, damit du entspannt deine ersten Newsletter versendest und deine E-Mail-Liste aufbaust.
Ich begleite dich dabei, den Newsletter zu deinem wertvollsten Marketinginstrument zu machen.

3 Kommentare zu „Einblicke in meinen Arbeitsalltag – Zeige-was-du-tust-Challenge 2022“

    1. Vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Ich bin auch schon gespannt, was die nächsten Tage für mich bereithalten.
      Es ist sehr interessant mir bewusst zu machen, was ich im Alltag erlebe und lerne.

  1. Das Coworking mit dir macht richtig viel Spass, liebe Irene.
    Ich bin froh, dass ich dich letzten Herbst mit diesem genialen Angebot entdeckt habe und seit diesem Jahr schon drei Mal dabei war. Ganz toll finde ich auch die sympathisch, ruhige Atmosphäre und dass wir über unterschiedliche Themen diskutieren können.
    Ja, diese ‚besondere‘ Uhr ist schon was Spezielles, die ich so nicht kannte. Es macht mir unglaublich viel Spass mit dir und anderen Leuten einfach unkompliziert zusammen zu sitzen und zu arbeiten.

    Bis ganz bald und herzliche Grüsse,
    Cornelia

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